Yorkshire Terrier
Der Yorkshire Terrier ist ein lebhafter, extrem anhänglicher Begleiter mit einer überraschend mutigen Terrier-Persönlichkeit – ein harmonisches Zusammenleben bedeutet vor allem, diese große Energie in einem winzigen Körper in die richtigen Bahnen zu lenken. Dieser Leitfaden beleuchtet den Alltag: von der anspruchsvollen Fellpflege über die oft langwierige Stubenreinheit bis hin zu den Besonderheiten bei Spaziergängen.

Alltags-Planer
Stubenreinheit
Anspruchsvoll stubenrein zu bekommenEine kleine Blase, Eigensinn und die Abneigung gegen kaltes Wetter machen Yorkies zu einer der anspruchsvolleren Zwergrassen beim Thema Stubenreinheit. Das Training mit Indoor-Pads als Übergang ist sehr üblich.
Spaziergänge
Mittleres BewegungsbedürfnisKlein, aber temperamentvoll – Yorkies haben viel Energie in einem winzigen Körper. Bei kaltem oder nassem Wetter ist oft ein Mantel oder Pullover nötig. Aufgrund ihres zarten Körperbaus wird meist ein Geschirr dem Halsband vorgezogen. Kurze, häufige Ausflüge passen besser zu ihrer Größe als eine einzige lange Runde; sie sind meist mutige und neugierige Spaziergänger, unabhängig vom Wetter.
Spaziergänge planenWesen
Obwohl er zu den Zwerghunden gehört, ist der Yorkie im Herzen ein echter Terrier: mutig, neugierig und sehr auf seine Menschen bezogen. Er vereint ein beachtliches Selbstbewusstsein und große Mitteilsamkeit in einem sehr kompakten Format.
Aufgrund seiner geringen Größe passt er hervorragend in eine Wohnung und benötigt keinen eigenen Garten, fordert aber dennoch seine tägliche geistige und körperliche Auslastung. Kurze, häufige Spaziergänge sind ideal für ihn, ergänzt durch Suchspiele in der Wohnung, um seinen klugen Kopf angemessen zu beschäftigen.
Er bindet sich eng an seine Bezugspersonen, ist aber körperlich zart und reagiert empfindlich auf Trubel, weshalb er am besten in ruhige Haushalte mit Erwachsenen oder älteren, rücksichtsvollen Kindern passt. Da er ungern alleine ist und zu Trennungsangst neigen kann, braucht er viel Gesellschaft und ein behutsames, konsequentes Training.
Sein ausgeprägter Jagdtrieb zeigt sich oft darin, dass er kleinen Tieren gerne hinterherjagt, und auch gegenüber anderen Hunden tritt er manchmal wählerisch oder dominant auf. Vorsichtige und gut begleitete Zusammenführungen sind wichtig, wenn weitere Haustiere im Haushalt leben.
Ursprünglich wurde die Rasse in den englischen Textilfabriken zur Mäuse- und Rattenjagd eingesetzt, und dieser unermüdliche Arbeitseifer prägt sein Wesen bis heute. Wer in Mitteleuropa lebt, muss bei der Haltung, oft in Stadtwohnungen, beachten, dass das feine, seidige Haar kaum vor Kälte und Nässe schützt. In der feuchtkalten Jahreszeit sind ein wärmender Hundemantel und ein gut sitzendes Brustgeschirr zur Entlastung der empfindlichen Atemwege unverzichtbar.
Was das Leben mit Yorkshire Terrier von dir verlangt
Pflege & Fell
- Pflegeaufwand
- Hoher Pflegeaufwand
- Haaren
- Kaum Haarverlust
- Fell
- Langhaarig
Bewegung & Beschäftigung
- Tägliche Bewegung
- Mittleres Bewegungsbedürfnis
- Geistige Auslastung
- Mittlere geistige Auslastung
- Erziehbarkeit
- Ausgeglichen
Wesen & Sozialverhalten
- Mit Menschen
- Höflich und freundlich
- Mit Hunden
- Wählerisch mit anderen Hunden
- Mit Kindern
- Eher für ältere Kinder geeignet (unter Aufsicht)
- Bellen / Geräusche
- Lautfreudig
- Jagdtrieb
- Ausgeprägter Jagdtrieb
- Alleinbleiben
- Hohes Risiko für Trennungsangst
Zuhause & Klima
- Hitze
- Mäßig hitzeverträglich
- Stubenreinheit
- Anspruchsvoll stubenrein zu bekommen