Siberian Husky
Der Siberian Husky ist ein enthusiastischer, unabhängiger Ausdauerathlet, der für extreme Kälte und lange Strecken gezüchtet wurde. Ein entspanntes Zusammenleben erfordert ein hohes Maß an täglicher Bewegung, einen ausbruchsicheren Garten und eine hohe Toleranz für starkes Haaren. Dieser Ratgeber behandelt das sehr vokale Temperament, das anspruchsvolle Lauftraining und Tipps für die oft langwierige Stubenreinheit.

Alltags-Planer
Stubenreinheit
Anspruchsvoll stubenrein zu bekommenHuskys sind unabhängig und leicht ablenkbar. Sie brauchen meist länger für die Stubenreinheit als Rassen mit einem ausgeprägten Will-to-please. Konsequenz und realistisches Erwartungsmanagement sind hier der Schlüssel.
Spaziergänge
Sehr hohes BewegungsbedürfnisGezüchtet für lange Distanzen in der Kälte – Huskys besitzen eine außergewöhnliche Ausdauer und eine sehr geringe Hitzetoleranz. Im Sommer nur in den kühlsten Stunden spazieren gehen; bei kühlem oder kaltem Wetter können sie erhebliche Strecken bewältigen. Sichere Leinen und eingezäunte Bereiche sind unerlässlich – sie sind geschickte Ausbrecher mit starkem Jagdtrieb. Unterforderte Huskys sind berüchtigt für Zerstörungswut.
Spaziergänge planenWesen
Huskys sind begeisterungsfähige und sehr eigenständige Hunde, die zum Laufen geboren wurden und für ihre große Ausdauer und ihr starkes Mitteilungsbedürfnis bekannt sind. Sie haben keinen ausgeprägten Willen zur Gefälligkeit, weshalb sie geduldige Halter brauchen, die ihren freigeistigen Charakter zu schätzen wissen.
Aufgrund ihres enormen Bedarfs an körperlicher Auslastung und geistiger Beschäftigung eignen sie sich kaum für die Wohnungshaltung und blühen in einem Haus mit großem, ausbruchsicherem Garten auf. Wird ein Husky nicht ausreichend bewegt, neigt er schnell zu starkem Zerstörungsverhalten, weshalb intensive tägliche Aktivität unerlässlich ist.
Menschen gegenüber treten sie meist enthusiastisch und freundlich auf, was sie zu wunderbaren Begleitern, aber schlechten Wachhunden macht. Ein Zusammenleben mit Kindern ist bei entsprechender Aufsicht gut möglich, für Ersthundebesitzer oder Senioren kann ihr unbändiger Vorwärtsdrang jedoch schnell zur Herausforderung werden.
Als klassische Schlittenhunde sind sie stark an das Leben im Rudel angepasst und zeigen sich Artgenossen gegenüber in der Regel sehr sozial. Ihr stark ausgeprägter Jagdtrieb erfordert jedoch besondere Vorsicht im Umgang mit Katzen oder anderen kleinen Haustieren, die oft als Beute angesehen werden.
Ursprünglich von den Tschuktschen im Nordosten Sibiriens als ausdauernde Schlittenhunde gezüchtet, um leichte Lasten bei extremer Kälte über weite Strecken zu ziehen, leiden sie unter Hitze. Im von vier Jahreszeiten geprägten Deutschland müssen Spaziergänge im Sommer unbedingt in die kühlen Morgen- und Abendstunden verlegt werden, während sie in der kalten Jahreszeit hervorragende Begleiter für ausgedehnte Touren oder den Zughundesport in etablierten Hundeschulen sind. Da sie sehr mitteilungsbedürftig sind, kann die Haltung in den hierzulande üblichen Mietwohnungen zudem schnell zu Konflikten mit den Hausordnungen führen.
Was das Leben mit Siberian Husky von dir verlangt
Pflege & Fell
- Pflegeaufwand
- Mittlerer Pflegeaufwand
- Haaren
- Starker Haarverlust
- Fell
- Mittellanges Haar
Bewegung & Beschäftigung
- Tägliche Bewegung
- Sehr hohes Bewegungsbedürfnis
- Geistige Auslastung
- Viel geistige Auslastung
- Erziehbarkeit
- Eigenständiger Denker
Wesen & Sozialverhalten
- Mit Menschen
- Begeistert freundlich
- Mit Hunden
- Gesellig mit anderen Hunden
- Mit Kindern
- Gut mit rücksichtsvollen Kindern (unter Aufsicht)
- Bellen / Geräusche
- Lautfreudig
- Jagdtrieb
- Ausgeprägter Jagdtrieb
- Alleinbleiben
- Mittleres Risiko für Trennungsangst
Zuhause & Klima
- Hitze
- Wenig hitzeverträglich
- Stubenreinheit
- Anspruchsvoll stubenrein zu bekommen