Shiba Inu
Der Shiba Inu ist ein reinlicher, unabhängiger Begleiter, der für seine fast katzenhafte Sauberkeit bekannt ist – ein entspanntes Zusammenleben gelingt am besten, wenn man seine Grenzen respektiert und ihn draußen gut absichert. Dieser Leitfaden konzentriert sich auf den Alltag: die unkomplizierte Stubenreinheit, Spaziergänge, das zu erwartende Wesen und sinnvolle Gesundheitschecks.

Alltags-Planer
Stubenreinheit
Leicht stubenrein zu bekommenShibas sind dafür bekannt, sehr saubere Hunde zu sein, die es nicht mögen, ihren Lebensraum zu beschmutzen. Das Stubenreinwerden geht meist sehr schnell, allerdings können sie wählerisch sein, wenn es darum geht, draußen den 'perfekten' Platz zu finden.
Spaziergänge
Mittleres BewegungsbedürfnisUnabhängig und temperamentvoll. Sie haben einen ausgeprägten Jagdtrieb und sollten außerhalb eingezäunter Bereiche nur selten ohne Leine laufen. Sie genießen gemäßigte Spaziergänge, stemmen aber die Beine in den Boden, wenn sie in eine bestimmte Richtung nicht gehen wollen.
Spaziergänge planenWesen
Shibas sind temperamentvoll und ihren Menschen treu ergeben, Fremden gegenüber jedoch oft reserviert. Sie haben einen ausgeprägten eigenen Kopf und handeln gerne nach ihren eigenen Vorstellungen, was sie weniger folgsam macht als viele andere Rassen.
Sie passen sich hervorragend an das Leben in einer Wohnung an, solange sie täglich durch Spaziergänge und geistige Beschäftigung moderat ausgelastet werden. Wegen ihres dichten, doppelt geschichteten Fells vertragen sie Hitze nur schlecht, weshalb Aktivitäten im Sommer in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt werden sollten.
Wegen ihrer Eigenständigkeit erfordern sie von Hundeanfängern viel Geduld und konsequentes Training. In Familien mit Kindern können sie bei guter Sozialisation und Aufsicht gut leben, schätzen aber einen ruhigen Haushalt, der ihren Freiraum respektiert; zudem bleiben sie oft ohne große Verlustängste auch mal entspannt alleine.
Ihr starker Jagdtrieb bedeutet, dass sie außerhalb eingezäunter Bereiche an der Leine bleiben sollten, und bei Katzen oder kleinen Haustieren ist Vorsicht geboten. Anderen Hunden gegenüber sind sie meist wählerisch, weshalb neue Bekanntschaften behutsam und langsam geschlossen werden sollten.
Der Shiba Inu ist eine alte japanische Rasse, die ursprünglich für die Jagd im dichten Unterholz gezüchtet wurde. In Deutschland, wo viele Hundehalter in Mietwohnungen oder städtischen Gebieten leben, ist er aufgrund seiner moderaten Größe und der Tatsache, dass er im Haus eher ruhig ist, ein beliebter Begleiter, auch wenn man den starken Fellwechsel bei der Wohnungspflege einplanen muss.
Was das Leben mit Shiba Inu von dir verlangt
Pflege & Fell
- Pflegeaufwand
- Mittlerer Pflegeaufwand
- Haaren
- Starker Haarverlust
- Fell
- Kurzhaarig
Bewegung & Beschäftigung
- Tägliche Bewegung
- Mittleres Bewegungsbedürfnis
- Geistige Auslastung
- Mittlere geistige Auslastung
- Erziehbarkeit
- Eigenständiger Denker
Wesen & Sozialverhalten
- Mit Menschen
- Zurückhaltend gegenüber Fremden
- Mit Hunden
- Wählerisch mit anderen Hunden
- Mit Kindern
- Gut mit rücksichtsvollen Kindern (unter Aufsicht)
- Bellen / Geräusche
- Mäßig lautfreudig
- Jagdtrieb
- Ausgeprägter Jagdtrieb
- Alleinbleiben
- Geringes Risiko für Trennungsangst
Zuhause & Klima
- Hitze
- Wenig hitzeverträglich
- Stubenreinheit
- Leicht stubenrein zu bekommen