Labrador Retriever
Der Labrador ist der freundliche, verfressene Allrounder, der auf vielen Listen für den ersten Hund ganz oben steht – ein harmonisches Zusammenleben bedeutet vor allem, diese Energie und den Appetit in die richtigen Bahnen zu lenken. Dieser Ratgeber konzentriert sich auf den Alltag: Stubenreinheit, Spaziergänge, das zu erwartende Temperament und die wichtigsten Gesundheitschecks.

Alltags-Planer
Stubenreinheit
Leicht stubenrein zu bekommenLabradore sind verfressen und sehr lernwillig, wodurch sie sehr schnell lernen. Der häufigste Fehler ist, ihnen zu früh zu viel Freiraum im Haus zu gewähren – beschränke den Bereich auf ein Zimmer, bis sie völlig verlässlich sind.
Spaziergänge
Hohes BewegungsbedürfnisLabradore haben eine hohe Ausdauer und lieben Wasser – sie sind geborene Langstreckenläufer, die von abwechslungsreichen Routen und Freilauf in sicheren Gebieten profitieren. Welpen können stark an der Leine ziehen; ein frühes Leinenführigkeitstraining macht die Spaziergänge im Erwachsenenalter (die bis zu 60+ Minuten dauern können) viel angenehmer. Sie kommen mit fast jedem Wetter gut zurecht und lehnen selten einen Ausflug ab.
Spaziergänge planenWesen
Labradore sind bekannt für ihre enorme Motivation durch Futter und ihre große Ausdauer, was sie zu eifrigen und sehr schnellen Lernern macht. Da sie gut auf Routinen ansprechen, werden ihre Zeiten für das Lösen meist sehr berechenbar, sobald feste Fütterungszeiten etabliert sind.
Ein Haus mit Garten ist für diese große, aktive Rasse wunderbar, aber bei ausreichendem Einsatz können sie sich anpassen. Sie sind geborene Langstreckenläufer, die von abwechslungsreichen Wegen und sicherem Freilauf profitieren; ausgewachsene Hunde benötigen oft Spaziergänge von einer Stunde oder mehr, um geistig und körperlich ausgelastet zu sein.
Dank ihrer begeisterungsfähigen, menschenbezogenen Art sind sie ein echter Klassiker für Familien mit Kindern und Hundeanfänger. Da junge Hunde jedoch stürmisch sein können und kräftig an der Leine ziehen, ist eine frühe Leinenführigkeit wichtig, und Begegnungen mit sehr kleinen Kindern sollten immer beaufsichtigt werden.
Gegenüber anderen Hunden zeigen sie sich ausgesprochen sozial und genießen in der Regel hündische Gesellschaft. Ihr Jagdtrieb ist moderat ausgeprägt, was bedeutet, dass sie sich nach einer ruhigen, schrittweisen Zusammenführung meist gut mit Katzen und anderen Haustieren arrangieren.
In vielen städtischen Wohnungen im deutschsprachigen Raum lässt sich ein Labrador gut halten, vorausgesetzt, man plant täglich ausgiebige Gänge in Parks und Grünanlagen ein. Seine Vorfahren, die St. Johns-Wasserhunde aus Neufundland, halfen Fischern bei der Arbeit, bevor die Rasse im Großbritannien des 19. Jahrhunderts zum Apportierhund für Wasservögel weiterentwickelt wurde – eine Abstammung, die seine Liebe zum Wasser, die Freude an Apportierspielen und das stark haarende, wetterfeste Fell erklärt.
Was das Leben mit Labrador Retriever von dir verlangt
Pflege & Fell
- Pflegeaufwand
- Geringer Pflegeaufwand
- Haaren
- Starker Haarverlust
- Fell
- Kurzhaarig
Bewegung & Beschäftigung
- Tägliche Bewegung
- Hohes Bewegungsbedürfnis
- Geistige Auslastung
- Viel geistige Auslastung
- Erziehbarkeit
- Menschenbezogen und lernwillig
Wesen & Sozialverhalten
- Mit Menschen
- Begeistert freundlich
- Mit Hunden
- Gesellig mit anderen Hunden
- Mit Kindern
- Sanft zu Kindern (immer unter Aufsicht)
- Bellen / Geräusche
- Mäßig lautfreudig
- Jagdtrieb
- Mittlerer Jagdtrieb
- Alleinbleiben
- Mittleres Risiko für Trennungsangst
Zuhause & Klima
- Hitze
- Mäßig hitzeverträglich
- Kälte
- Gut kälteverträglich
- Stubenreinheit
- Leicht stubenrein zu bekommen