Grosser Schweizer Sennenhund
Der Grosse Schweizer Sennenhund ist eine große, kräftige Schweizer Zug- und Bauernhundrasse – der größte und älteste der Sennenhund-Typen. Ruhig, treu ergeben und überraschend sanft, passt ein „Swissy“ am besten zu einer Familie, die Platz für einen menschenbezogenen Riesen hat und ihm moderate tägliche Bewegung, ein behutsames, gelenkschonendes Wachstum im Welpenalter sowie ein Bewusstsein für das bei Rassen mit tiefem Brustkorb verbreitete Magendrehungsrisiko bieten kann. Sein auffälliges schwarz-rot-weißes Fell ist kurz, haart aber, und Hitze macht ihm schnell zu schaffen.

Alltags-Planer
Stubenreinheit
Mittlerer Aufwand zur StubenreinheitDie Stubenreinheit gelingt bei einem Grossen Schweizer Sennenhund im Allgemeinen unkompliziert, da er willig und menschenbezogen ist; ein Welpe einer Riesenrasse reift jedoch langsam, und eine noch wachsende Blase erfordert Geduld. Häufige, ruhige Gänge nach draußen nach dem Fressen, dem Schlafen und dem Spielen – verbunden mit warmem Lob für jeden Erfolg – festigen die Gewohnheit schneller als jede Korrektur. Sein kälteunempfindliches Fell sorgt dafür, dass kühles oder nasses Wetter ihn selten davon abhält, nach draußen zu gehen.
Spaziergänge
Mittleres BewegungsbedürfnisBeim Spaziergang geht es beim Grossen Schweizer Sennenhund vor allem darum, Aktivität mit behutsamem Wachstum und Hitzeempfindlichkeit in Einklang zu bringen. Als Zughunderasse gedeiht er mit mäßiger, gleichmäßiger Bewegung – täglichen Spaziergängen und gelenkschonender Aktivität – statt mit langen, harten Läufen, und die Einheiten sanft zu halten, solange sich die Gelenke eines Welpen entwickeln, schützt das langfristige Wohlbefinden. Sein dichtes Fell macht Ausflüge bei warmem Wetter anstrengend, bevorzuge daher die Kühle des frühen Morgens oder Abends, achte auf starkes Hecheln und biete Wasser jederzeit an. Bei kaltem Wetter ist er in seinem Element. Ein beständiger Tagesablauf hält einen Hund einer Riesenrasse fit, schlank und zufrieden.
Spaziergänge planenWesen
Der Grosse Schweizer Sennenhund wurde als vielseitiger Bauernhund entwickelt – zum Ziehen von Karren, zum Treiben des Viehs und zum Bewachen des Hofes –, und dieser Hintergrund zeigt sich in einem ruhigen, verlässlichen Wesen. Swissys binden sich eng an ihre Familie und sind am glücklichsten als vollwertige Mitglieder des Haushalts. Sie sind willige, feinfühlige Hunde, die am besten auf geduldiges, belohnungsbasiertes Training ansprechen; da sie körperlich wie geistig langsam reifen, zählen Beständigkeit und sanfte Führung durch eine lange Jugend mehr als Strenge.
Mit ihren Menschen sind sie anhänglich und oft sanft im Umgang mit Kindern, doch ihre schiere Größe bedeutet, dass das Spiel mit kleinen Kindern beaufsichtigt werden sollte, damit ein begeistertes Anlehnen oder Schwanzwedeln niemanden umstößt. Fremden gegenüber sind sie in der Regel aufmerksam und wachsam – eine natürliche Wächtereigenschaft –, die sich durch frühe, positive Sozialisierung zu selbstsicherem, umgänglichem Verhalten gegenüber neuen Menschen, Hunden und Orten festigt.
Als Zughunderasse braucht der Swissy eher mäßige als extreme Bewegung: Tägliche Spaziergänge und gleichmäßige Aktivität halten ihn fit, ohne Gelenke zu überfordern, die bei einem großen, schnell wachsenden Welpen noch in der Entwicklung sind. Er trägt ein dichtes Doppelhaar, das für kalte Arbeit in den Alpen gemacht ist, weshalb er den Winter gut verträgt, bei warmem Wetter aber schnell ermüdet und überhitzt – plane Ausflüge für die kühleren Stunden und biete stets Schatten und Wasser an.
Sein kurzes Fell ist vergleichsweise pflegeleicht und braucht wöchentliches Bürsten, das während des saisonalen Fellwechsels zunimmt. Da Riesenrassen mit tiefem Brustkorb besondere gesundheitliche Aspekte mit sich bringen, sind das Erkennen der Anzeichen einer Magendrehung und regelmäßige, empfohlene Gelenkuntersuchungen bedeutsame Teile einer guten Fürsorge für diese Rasse.
Was das Leben mit Grosser Schweizer Sennenhund von dir verlangt
Pflege & Fell
- Pflegeaufwand
- Geringer Pflegeaufwand
- Haaren
- Saisonaler Fellwechsel
- Fell
- Kurzhaarig
Bewegung & Beschäftigung
- Tägliche Bewegung
- Mittleres Bewegungsbedürfnis
- Geistige Auslastung
- Mittlere geistige Auslastung
- Erziehbarkeit
- Menschenbezogen und lernwillig
Wesen & Sozialverhalten
- Mit Menschen
- Höflich und freundlich
- Mit Hunden
- Verträglich mit anderen Hunden
- Mit Kindern
- Sanft zu Kindern (immer unter Aufsicht)
- Bellen / Geräusche
- Mäßig lautfreudig
- Jagdtrieb
- Mittlerer Jagdtrieb
- Alleinbleiben
- Mittleres Risiko für Trennungsangst
Zuhause & Klima
- Hitze
- Wenig hitzeverträglich
- Kälte
- Gut kälteverträglich
- Stubenreinheit
- Mittlerer Aufwand zur Stubenreinheit