Alaskan Malamute
Der Alaskan Malamute ist ein massiver, enthusiastischer Arbeitshund, der enorme Zugkraft und einen eigenen Kopf in den Alltag bringt. Ein gutes Zusammenleben bedeutet vor allem, seinem hohen Bewegungsdrang gerecht zu werden, konsequent an der Leinenführigkeit zu arbeiten und sein dichtes Fell kühl zu halten. Dieser Ratgeber konzentriert sich auf das tägliche Leben: Stubenreinheit, Spaziergänge, das zu erwartende Temperament und die wichtigsten Gesundheitsuntersuchungen.

Alltags-Planer
Stubenreinheit
Mittlerer Aufwand zur StubenreinheitSie sind reinliche Hunde und verstehen das Konzept normalerweise schnell, aber ihre sture Natur bedeutet, dass sie Befehle ignorieren könnten, wenn sie den Sinn nicht sehen.
Spaziergänge
Hohes BewegungsbedürfnisUnglaublich starke Zieher. Wenn sie nicht früh trainiert werden, ist das Spazierengehen mit einem erwachsenen Malamute anstrengend. Sie brauchen schwere, kräftige Bewegung und blühen auf, wenn sie bei sehr kaltem Wetter einen Schlitten oder Karren ziehen oder rennen.
Spaziergänge planenWesen
Der Alaskan Malamute ist ein massiver, kraftvoller Zughund, der ein enthusiastisches Wesen mit einer ausgeprägten Eigenständigkeit verbindet.
Diese großen Hunde benötigen enorm viel körperliche Auslastung und blühen bei anstrengenden Zugarbeiten auf, brauchen aber auch geistige Beschäftigung, um ausgeglichen zu sein. Aufgrund ihres dichten Fells und ihrer geringen Hitzetoleranz ist es unerlässlich, sie an warmen Tagen kühl zu halten und die Spaziergänge auf die kühlen Morgen- oder Abendstunden zu verlegen.
Obwohl sie ihren Familien gegenüber sehr aufgeschlossen sind, sollten Interaktionen mit kleinen Kindern aufgrund ihrer Größe und Kraft immer beaufsichtigt werden. Sie lernen die Stubenreinheit meist schnell, aber ihr sprichwörtlicher Dickkopf erfordert in der Erziehung viel Geduld und klare Regeln.
Wegen ihres ausgeprägten Jagdtriebs ist bei Katzen und kleineren Haustieren große Vorsicht geboten. Auch gegenüber anderen Hunden können sie wählerisch sein, weshalb eine frühe, gut begleitete Sozialisierung wichtig ist.
Ursprünglich gezüchtet, um schwere Lasten durch arktische Regionen zu ziehen, sind ihre enorme Zugkraft und ihr wetterfestes Fell tief in ihnen verwurzelt. Im deutschsprachigen Raum eignen sie sich am besten für Häuser mit sicher eingezäunten Gärten in eher ländlichen oder kühleren Gegenden, da ein Leben in einer städtischen Etagenwohnung ihren Bedürfnissen nach Raum und Abkühlung kaum gerecht wird.
Was das Leben mit Alaskan Malamute von dir verlangt
Pflege & Fell
- Pflegeaufwand
- Hoher Pflegeaufwand
- Haaren
- Starker Haarverlust
- Fell
- Mittellanges Haar
Bewegung & Beschäftigung
- Tägliche Bewegung
- Hohes Bewegungsbedürfnis
- Geistige Auslastung
- Mittlere geistige Auslastung
- Erziehbarkeit
- Eigenständiger Denker
Wesen & Sozialverhalten
- Mit Menschen
- Begeistert freundlich
- Mit Hunden
- Wählerisch mit anderen Hunden
- Mit Kindern
- Gut mit rücksichtsvollen Kindern (unter Aufsicht)
- Bellen / Geräusche
- Mäßig lautfreudig
- Jagdtrieb
- Ausgeprägter Jagdtrieb
- Alleinbleiben
- Mittleres Risiko für Trennungsangst
Zuhause & Klima
- Hitze
- Wenig hitzeverträglich
- Stubenreinheit
- Mittlerer Aufwand zur Stubenreinheit